Vanillepulver oder Vanilleschote: Unterschiede und Verwendung
Vanillepulver besteht aus ganzen, getrockneten und fein gemahlenen Vanilleschoten – samt der winzigen Samen. Du kannst es direkt in Teig, Smoothies oder Joghurt rühren, während du bei einer Vanilleschote zuerst das Mark auskratzt. Für ein Dessert reicht meist schon ein halber Teelöffel.
Was ist echte Vanille?
Vanilleschoten sind die Kapselfrüchte von Orchideen der Gattung Vanilla. Bekannte Anbaugebiete sind Madagaskar, Indonesien, Sri Lanka und Tahiti. Die Vanille im Vanille-Sortiment von Centralsun stammt aus Madagaskar, Indonesien und Sri Lanka.
Natürliches Vanillepulver ist dunkelbraun und riecht kräftig nach Vanille. In jeder Schote stecken Tausende winziger schwarzer Samen.
Was ist der Unterschied zwischen Vanillepulver und Vanillezucker?
Im Supermarkt findest du meist Vanillinzucker: Zucker, der mit dem Aromastoff Vanillin aromatisiert ist. Vanillezucker enthält echte Vanille, häufig aber nur in kleiner Menge. Reines Vanillepulver besteht dagegen nur aus gemahlenen Vanilleschoten und enthält keinen Zucker.
Echte Vanille gibt Speisen ein rundes, warm-süßliches Aroma.
Vanillepulver oder Vanilleschote – was passt wann?
| Vanillepulver | Vanilleschote | |
|---|---|---|
| Was ist es? | ganze Schote samt Samen, fein gemahlen | getrocknete Kapselfrucht mit Mark |
| Vorbereitung | keine, direkt einrühren | längs aufschneiden, Mark mit der Messerspitze auskratzen |
| Ideal für | Smoothies, Joghurt, Porridge, Teig | Milch, Saucen, Cremes, Eis |
| Tipp | sparsam dosieren, schmeckt kräftig | ausgekratzte Schote mitkochen und vor dem Servieren entfernen |
Die leere Schote gibt beim Kochen oder Erwärmen noch viel Aroma ab. Siebe sie vor dem Servieren heraus. Ganze Schoten findest du zum Beispiel als Bourbon-Vanilleschoten aus Madagaskar, gemahlene Vanille zum Beispiel als Bio-Vanillepulver aus Indonesien oder Sri Lanka.
Wie verwendest du Vanillepulver?
Echte Vanille schmeckt intensiv, deshalb brauchst du nur wenig. Oft genügt ein halber Teelöffel Vanillepulver pro Dessert. Gut passt es in:
- Kuchen- und Keksteig
- Smoothies und Porridge
- Obstsalat und Joghurt
- selbst gemachte Vanillesauce und Eis
- Chia-Pudding (Rezept im Beitrag über Chiasamen)
- Karamellsauce mit Kokosblütenzucker
Wie machst du veganes Vanilleeis?
Du brauchst:
- 1 l ungesüßte Mandelmilch
- 180 g eingeweichte Cashewkerne
- 180 g Ahornsirup
- 1 TL Vanillepulver
- 1 EL Tahin
- einen Mixer oder eine Küchenmaschine
So geht’s: Gib Cashewkerne, Ahornsirup, Vanillepulver und Mandelmilch in den Mixer und püriere alles, bis die Masse seidig glatt ist. Füge das Tahin hinzu und mixe kurz weiter. Fülle die Masse in eine Silikonform (eine Kastenform eignet sich gut) und stelle sie ins Gefrierfach. Für eine cremige Konsistenz lässt du das Eis nicht ganz durchfrieren oder vor dem Servieren kurz antauen.
Häufige Fragen zu Vanillepulver
Wie viel Vanillepulver brauche ich für ein Dessert?
Meist reicht ein halber Teelöffel. Vanillepulver schmeckt kräftig, dosiere es deshalb lieber sparsam und schmecke ab.
Kann man eine ausgekratzte Vanilleschote noch verwenden?
Ja. Koche die leere Schote in Milch, Saucen oder Cremes mit und nimm sie vor dem Servieren heraus – sie gibt noch viel Aroma ab.
Was ist der Unterschied zwischen Vanillezucker und Vanillinzucker?
Vanillezucker enthält echte Vanille, Vanillinzucker den Aromastoff Vanillin. Reines Vanillepulver besteht nur aus gemahlenen Vanilleschoten, ohne Zucker.
Ist Vanillepulver gesüßt?
Nein. Reines Vanillepulver enthält keinen Zucker. Es schmeckt aromatisch und wird als süßlich wahrgenommen, süßt aber nicht.
Woher kommt Vanille?
Vanille ist die Frucht einer Orchidee. Bekannte Anbaugebiete sind Madagaskar, Indonesien, Sri Lanka und Tahiti.